Samstag, 13. September 2008

Geelong Preship Seminar

Von Geelong Preship Seminar

Eine unglaubliche Stimmung herrschte heute, am Samstag, dem letzten Abend des Preshiptrainings in Australien. Jetzt geht es wirklich los! Lange haben wir uns vorbereitet und auf den Tag gewartet, an dem es endlich an Bord geht. In einer packenden Rede erzählte der Direktor der MV Doulos, Daniel Chae (Südkorea), was die Crew in den letzten Monaten erlebt hat und hieß uns Neueinsteiger schon mal herzlich willkommen. Unsere Preshipgruppe wird die letzten zwei Jahre der MV Doulos mitgestalten, bevor der Dienst des historischen Schiffes eingestellt wird.

Während wir in den zurückliegenden Tagen noch eine Reihe von Sicherheitstrainings absolvierten, erreichte die Doulos bereits den Hafen von Geelong. Die offizielle Eröffnungsfeier mit dem Bürgermeister der Hafenstadt haben wir also nicht mitbekommen. Dafür hat uns aber das Sicherheitspersonal von Bord besucht und einige Feuer im Camp gelegt. Keine Angst, es ist nichts passiert! Mit Pulver- und CO2-Feuerlöschern habe ich dann mal so richtig Dampf abgelassen. Mein persönliches Highlight war das Anlegen einer kompletten Feuerschutzmontur mit Sauerstoffflasche und Atemschutzmaske. Feuer zählt zu den größten Gefahren an Bord eines Schiffes.

Interessant waren außerdem das Crowdmanagement-Seminar (Evakuierung des Schiffes, Verhindern von Massenpanik) und das Survivaltraining, bei dem ich beispielsweise lernte wie man im Wasser aus seiner Hose eine Schwimmweste macht oder wie Lifecrafts (Selbstaufblasende Rettungsinseln) handzuhaben sind.

In der ersten Woche lag das Gewicht der Seminare darauf, uns gegenseitig kennen zu lernen und das gemeinsame Ziel in der Schiffsarbeit anzuvisieren. Es ging vor allem um uns bzw. mich und meine Beziehung zu Jesus. Bei dieser Gelegenheit hat Gott mir nach einem kleinen Durchhänger auch noch mal eine grundlegende Sache klar gemacht. (In meinem zweiseitigen Rundbrief berichte ich etwas ausführlicher über meine Erlebnisse. Wenn du ihn erhalten willst und noch nicht in die Empfängerliste aufgenommen wurdest, bitte mail@danielslogbuch.de!)

Ich bin froh über jeden Tag, den ich hier in Geelong verbracht habe. Nicht zuletzt liegt das auch an der Gemeinschaft hier. Wir haben eine Statistik gemacht: Wir sind 72 Personen aus insgesamt 22 verschiedenen Nationen. Es ist ein super Preshipvideo entstanden, was bald auf Youtube verfügbar sein wird. Bis dahin kann ich mit einem exzellenten Video von Gerard (Holland) vertrösten. Seht selbst, wie er sich auf die Schiffszeit vorbereitet hat... :-) (Youtube-Titel: Gerard traveling with OM )

Dienstag, 2. September 2008

take-off


Während dieser Logbucheintrag vom Server freigeschaltet wird, bin ich bereits in Geelong bei Melbourne angekommen. Die schnelllebige Zeit hat begonnen! Kaum habe ich die GO Conference hinter mir, befinde ich mich schon im nächsten Seminar, dem Preshiptraining. Hier bekommen wir größtenteils Sicherheitsschulungen (Feuerbekämpfung, wie springe ich sicher von Bord, wie drehe ich alleine eine Rettungsinsel um), aber auch geistliche Themen und ärztliche Untersuchungen sind mit von der Partie.

Zurückblickend auf die GO Conference beschäftigt mich noch folgendes: Ein Bild von Missionaren ist, dass sie besonders heilige oder geistliche Menschen seien. Missionare sind aber normale Leute, die wie andere auch mit so manchem Problem zu kämpfen haben. Vielleicht können sie damit aber ehrlicher umgehen. Sie bringen Probleme zur Sprache und bewältigen sie durch Gespräch und Gebet. Im letzten Logbucheintrag berichtete ich darüber. Was dabei immer wieder erstaunt, sind die Erzählungen darüber, wie Gott scheinbar unmögliche Dinge möglich gemacht hat. Für mich ist das Beste bei einer Konferenz wie dieser zu hören, was Menschen in ihrem Leben schon alles mit Gott erlebt haben.

Die letzte fesselnde Geschichte hat eine Südafrikanerin erzählt, die mit dem Auto in Bosnien auf einer abgelegenen Straße aufgesetzt war. Sie hatte zuvor von Beamten die Anweisung bekommen, die kleine Straße zu umfahren. Nachdem die Frau zusammen mit ihrer Beifahrerin vergeblich versucht hatte, den Wagen frei zu bekommen, entschlossen sie sich, zu Fuß zurückzugehen und die Beamten um Hilfe zu bitten. "Zufällig" kamen diese da auch schon vorbei. Nach einer wohlverdienten Moralpredigt halfen die Männer schließlich. Später erfuhr die Frau, dass sie bei dem Versuch, den Wagen zu schieben, im Minenfeld gestanden habe. Gott beschützt seine Kinder auch, wenn sie mal ungehorsam sind. Er steht zu seinem Wort. Das ist Gnade!

Freitag, 29. August 2008

Logbuch nicht erreichbar?!

Hallo zusammen,

von mehreren Personen ist mir berichtet worden, dass mein Logbuch öfter nicht erreichbar ist, wenn man die bekannte Internetadresse eingibt: www.danielslogbuch.de (Muss mit und ohne www funktionieren) Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich die Adresse bei einem Billiganbieter registriert habe, dessen Server nicht vernünftig arbeiten.

Dennoch gibt es folgende Möglichkeiten, auf mein Logbuch zuzugreifen:

  1. Seitenaufruf mehrmals wiederholen, bei mir hat es nur vier mal gebraucht.
  2. Folgende Adresse verwenden: http://danielslogbuch.blogspot.com
  3. Die in Punkt 2 genannte Adresse in die Favoriten eintragen.

Fürs Erste ist das ja schon mal eine Lösung. Ich hoffe, dass sich das Problem bald auch richtig beheben lässt...

Liebe Grüße,
Daniel