Moldawien - ärmstes Land Europas. Wie ist die Armut vorzustellen? Wieder in Deutschland angekommen, blicke ich zurück auf zwei unglaubliche Wochen und ein Team, das seines Gleichen sucht. Obwohl ich keinen der anderen Einsatzteilnehmer vorher kannte (ich war der einzige Deutsche), haben wir sofort Hand in Hand zusammengearbeitet. Das ist eine geniale Erfahrung!
Wenn man das Land betrachtet, kann man bestimmt von Armut sprechen. Am deutlichsten habe ich das an Gebäuden und Grundstücken gesehen.
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| Album: Kurzzeiteinsatz... |
Wir haben uns als Team jedoch nicht mit der Stadt beschäftigt, sondern mit den Kindern und Jugendlichen. In den Englischstunden haben wir Nützliches mit Unterhaltsamem verbunden. Die drei Studentinnen aus Großbritannien sind darin ziemlich gut gewesen... Lustig waren die Lieder mit Handbewegungen, die wir den Kindern beibrachten. Am Ende der ersten Woche konnten die Kinder mit uns schon kleine Verkaufsgespräche führen. Auch die anderen Programmpunkte wurden gut angenommen. In einer Jugendstunde abends hatten wir das Thema Beziehung, wozu ich wertvolle Erfahrungen aus meiner Vergangenheit weitergeben konnte (mit Übersetzung). An anderen Stellen haben wir den Kindern auch über den Glauben geredet. Für jemanden wie mich, der kein Rumänisch spricht, ist das eine Herausforderung. Aber wir haben uns morgens an folgenden Satz erinnert: "Rede immer von der Liebe Gottes! Wenn nötig, auch mit Worten." D.h die Worte dienen nur als Ergänzung zur eigentlichen Sprache.
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| Album: Kurzzeiteinsatz in Moldawien |
Übrigens kommt das Wasser außerhalb der wenigen Städte Moldawiens nicht aus der Leitung, sondern aus Brunnen. Ach ja, Geschäfte werden im Plumpsklo außerhalb des Hauses erledigt! Und statt Autos oder Trecker nutzen viele Familien noch Pferde und Kutschen. (Siehe Fotoalbum)
Der Abschied von den gastfreundlichen Menschen aus Moldawien war etwas traurig, weil wir in der kurzen Zeit eine Beziehung zu ihnen aufgebaut hatten. Besonders in den Augen der Kinder wurde dies sichtbar.


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