SCHOCK LASS NACH: Wir stellen unseren Dienst ein!
Während wir im Trockendock umfassende Arbeiten am Schiff selbst und an unserem Equipment durchführten, untersuchten unabhängige Prüfer die Doulos für die anstehende Verlängerung unseres Passagierschiff-Zertifikates. Das Ergebnis: Wir können den Hafen Singapur nicht wieder verlassen!
Ein Ausschnitt aus der offiziellen Pressemitteilung erklärt, warum diese Entscheidung vorgestern getroffen wurde: (übersetzt)
“Ersten Angaben zufolge würden die anstehenden Arbeiten über zehn Millionen Euro kosten und fünf Monate dauern. Das Leitungsteam von OM Ships und der Vereinsvorstand sehen es als unangemessen an, Ausgaben in dieser Höhe in das Schiff zu investieren, da der Dienst der Doulos zeitlich befristet sein würde.
Peter Nicoll, Geschäftsführer von OM Ships International sagt: „Das Ergebnis all dessen ist, dass es nicht möglich ist, den Dienst der Doulos fortzuführen. Keiner von uns hat das erwartet und es hat ernsthafte Konsequenzen für jeden an Bord, für diejenigen, die im Januar auf das Schiff kommen wollten und für die Häfen, die wir besuchen wollten.” (…)
Das Schiff mit den höchsten Schifffahrtsbedingungen konform zu halten, ist eine wesentliche Herausforderung der vergangenen Jahre gewesen. Dies ist ein bemerkenswertes Zeugnis an die Professionalität und Hingabe des technischen Personals der gemeinnützigen Organisation, sodass das Schiff bis heute alle Schifffahrtsbedingungen erfüllen konnte.
Geschäftsführer Peter Nicoll erklärt: „Wir anerkennen Gottes Treue während dieser 32 Jahre des wunderbaren Dienstes dieses Dieners – Doulos – als einen bemerkenswerten Teil von OM, mit über 600 besuchten Häfen in über 100 Ländern. Die Leben vieler, von Besuchern wie auch von Mitarbeitern an Bord, wurden grundlegend verändert.””
Ja, es kam überrascht, nicht nur für mich. Als Besatzung haben wir den Prozess hautnah miterlebt. Im Trockendock arbeiteten wir täglich zehn Stunden für die Zukunft des Dienstes der Doulos. Dauernd stand die Frage im Raum: Lohnt es sich, diese Arbeit noch auszuführen? Es gibt zwei Gründe dafür, trotzdem sein Bestes zu geben: Erstens könnte das historische Schiff für einen anderen Zweck gekauft werden und zweitens freut sich Gott, wenn wir unserer Verantwortung gerecht werden, die er uns übertragen hat.
An meinem Einsatz wird sich nun viel ändern. Mehr Informationen dazu bald hier…
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